Wie unterscheidet man einen dummen von einem klugen Menschen?

Bin ich klug oder bin ich dumm?

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Wahrscheinlich hat sich jeder von uns mindestens einmal in seinem Leben gefragt, wie man einen dummen von einem klugen Menschen unterscheiden kann. Es gibt bestimmte Kriterien in der Gesellschaft, die uns das erlauben. Lassen Sie uns versuchen, diese schwierige Frage zu verstehen.

“Bin ich klug oder bin ich dumm?” – Ein solcher Gedanke kommt einem denkenden Menschen unweigerlich in den Sinn. Die Begriffe “intelligent” und “gebildet” werden oft verwechselt. Eine höhere Bildung, viele Bücher, einen Abschluss – all dies garantiert nicht, dass ein Mensch intelligent ist. Enzyklopädisches Wissen macht Sie zu einem Gelehrten, aber nicht zu einem Intellektuellen. Der Verstand ist vor allem die Fähigkeit, unter neuen Bedingungen zu navigieren, schnell mit einem großen Informationsfluss zu arbeiten und nur das Notwendigste auszuwählen. Der Verstand ist die Fähigkeit, Details wahrzunehmen, das Geschehen zu analysieren und etwas Neues zu erfinden. Aber das vielleicht wichtigste Merkmal eines klugen Mannes ist sein ständiges Streben nach Entwicklung und ständiger Erneuerung. Ein Schreiber sammelt Wissen an; ein Intellektueller weiß, wie er es rational nutzen kann.

Was den dummen Mann betrifft, so ist das nicht so klar. Oftmals schreiben wir diesen Beinamen jemandem zu, den wir einfach nicht mögen (oder dessen Handlungen nicht in unsere Weltanschauung passen). Das ist natürlich falsch. Wenn man von dem ausgeht, was oben bereits gesagt wurde, gibt sich ein Dummkopf niemals “Denkanstöße”: die bereits verfügbaren Informationen reichen ihm aus. Pasternak schrieb: “Ich möchte allem auf den Grund gehen”. Hier geht es nicht um einen dummen Mann. Die Untätigkeit des Geistes führt ihn zur Lebensunfähigkeit.

Es ist allgemein bekannt, dass es besser ist, klug zu sein. Ist das richtig? Zum Teil, ja. Der Verstand hilft bei der Bewältigung vieler Schwierigkeiten auf dem Lebensweg. Auf der anderen Seite fällt es intelligenten Menschen schwerer, sich an die Bedingungen im Team anzupassen – eine Tatsache. Selbstgenügsamkeit und Unabhängigkeit des Denkens kann sehr schwierig sein. Tatsächlich lohnt es sich manchmal, die Welt einfacher zu betrachten, nicht jedes Thema und Phänomen zu bewerten und einfach nur das Leben zu genießen.

Bevor man sich die Frage “Bin ich klug oder bin ich dumm?” stellt, sollte man auf jeden Fall verstehen, dass die Fähigkeiten jedes Menschen individuell sind. Und schließlich ist es unmöglich, alles in der Welt zu wissen: Der geflügelte sokratische Satz “Ich weiß, dass ich nichts weiß” beschreibt diesen Prozess am besten.