Die Familie ist eine Gemeinschaft von Menschen, die durch Heirat oder Blutsbande miteinander verbunden sind. Daher wird davon ausgegangen, dass in der Familie gegenseitiges Verständnis und gegenseitige Unterstützung herrschen, angetrieben von gemeinsamen Zielen für das Wohlergehen der jeweiligen Familie. Jede Familie ist ein Mikrokosmos der Gesellschaft, eine soziale Institution, die ihre eigenen Traditionen und Geschichte hat. Familien führen einen gemeinsamen Haushalt, erziehen gemeinsame Kinder auf der Grundlage der in ihr traditionell akzeptierten und durch soziale Notwendigkeit begründeten moralischen Prinzipien.

Die gemeinsamen Ziele und die Blutsbande machen die Familie für jeden Menschen im Idealfall zu dem Ort, an dem es keine Gewalt jeglicher Art gibt: physisch, psychisch und sexuell. Es ist eine Gemeinschaft von geistig und kulturell nahestehenden Menschen, die immer bereit sind, sich gegenseitig in Sorgen und Kummer zu unterstützen und sich bei Erfolgen und Siegen zu freuen. Alle seine Mitglieder akzeptieren sich gegenseitig ohne Vorbehalte oder Bedingungen.

Abgesehen von Fragen der Geburt und der Elternschaft, die für die Zukunft der Menschheit als Spezies von zentraler Bedeutung sind, scheint es, dass Familien den Menschen eine sichere häusliche Umgebung bieten müssen, um sie vor Gefahren zu schützen, die in der Außenwelt lauern.

Psychologen kennen das Phänomen der Psyche: Wenn ein Mensch eine schwierige Zeit hat, muss er reden, und dann geht es ihm besser. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, wie hoch der Grad der Schmerzhaftigkeit der Gefühle ist. Das heißt, der Mensch hat ein physiologisches Bedürfnis, mit ihm nahestehenden Menschen zu kommunizieren, bei denen er weder Spott noch Verrat befürchten muss. Der Ort, an dem ihm zugehört, mitgefühlt und geholfen werden kann, ist seine Familie.

Man kann natürlich argumentieren, dass nicht alle Familien dies tun, was bedeutet, dass es angesprochen und verfolgt werden muss. Denn wenn sich die Ehepartner lieben und respektieren, haben sie kein Problem damit, ihre Gefühle und Gedanken miteinander zu teilen. Die Erfahrung zeigt, dass in starken, glücklichen Familien diese Art von Beziehung und scheinbar auch die Frage: „Wozu brauchen wir eine Familie?“ in ihnen nicht auftaucht.

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